Ukraine Spitex-Arbeit

Spitex-Arbeit in der Ukraine und Moldawien

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Krankheit, Behinderung oder ganz allgemein Altersschwäche bringen Menschen in der Ukraine nicht nur an den Rand ihrer Existenz, sondern sie führen in einen unmenschlichen Lebensabend. Ein behindertes Familienmitglied kann eine Familie in den finanziellen Ruin treiben. Ein Krankenhausaufenthalt kann die Reserven einer ganzen Verwandtschaft verschlingen. Die Betreuung in den staatlichen Heimen ist sehr mangelhaft. Ein Hausarzt- und eine Pflegesystem zu Hause sind kaum bekannt.

Aus diesem Grund startete im Auftrag von Licht im Osten im 2007 zusammen mit der Frauenorganisation der Baptistenvereinigung das Spitex Projekt. Die beiden Spitexfachfrauen Brigitte Neukom und Susanne Schaerer sowie Hanna Maurer, Projektleiterin und Pflegefachfrau HF, entwickelten zwei Schulungsmodule von je drei Tagen, die den Bedürfnissen und Wünschen der Ukrainerinnen, d.h. den Verhältnissen in Osteuropa entsprechen. Den Namen «Bethesda» wählten die ersten Kursteilnehmerinnen. Er gibt Inhalt und Aufgabe an: fachliche medizinische Pflege, praktische Hilfe und Seelsorge für Menschen, «die niemanden haben». Joh. 5,7

Inzwischen gibt es in der Ukraine schon in einigen Städten solche Bethesda-Teams und es gibt immer mehr Anfragen für Schulungen. Im 2013 startete dann die erste Schulung in Moldawien und die ersten Teams sind an der Arbeit. In den ersten zwei Jahren werden die Teams noch finanziell unterstützt damit sie benötigtes Material und Medikamente kaufen können.

 

Kontakt:
Brigitte Neukom
Landstrasse 57
8197 Rafz
Tel. 044 869 07 94
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